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11.

Egal was ich tat, Trixi rührte sich nicht von der Stelle. Sie stellte sich wieder einmal auf Stur. Er kam mit kleinen, langsam Schritten näher. Auf seinem Gesicht konnte man ein fieses lächeln erkennen. Ich schickte Stossgebete zum Himmel, das sich das sture Pferd nun endlich einmal bewegte, anscheinend wurden die empfangen, doch leider falsch ausgeführt, denn das liebe Pferdchen bewegte sich zwar, doch leider in die falsche Richtung. Sie ging genau auf Omar zu. Ich hatte keine andere Wahl und trieb sie an, so lange bis sie im Galopp war. Etwa 3 Meter vor ihm preschte sie dann wie eine Wilde los, an ihm vorbei, entlang dem See und in den Wald. Zum Glück hatte sie angenehme Gänge und so konnte ich, während wir immer wie schneller den Waldweg entlang sausten, mein Handy vorkramen und wieder einmal die Polizei benachrichtigen, doch genau als ich auf den grünen Knopf gedrückt hatte sah ich vor mir eine Truppe Polizisten. Ich konnte Trixi nur mit Mühe anhalten, doch genau vor einem der Beamten blieb sie stehen. „Wenn es auch Bussen für Reiter geben würde, hätte ich ihnen nun eine erteilt, wegen zu schnellem Galopp, junges Fräulein!“ Grinste der Polizist mich an. „Das ist mir eigentlich egal!“ Gab ich zurück, worauf der Mann mich verdutzt ansah. „Aber nicht egal ist mir, wer weiter vorne am See ist! Omar macht da gerade Pause und er hat es auf mich abgesehen, da ich ihn heute Mittag schon der Polizei ausgeliefert habe!“ All dies sagte ich so schnell und ohne Luft zu holen. Nun standen auch die anderen der Truppe um mich rum. „Um Gottes Willen, Mädchen, weißt du in was für einer Gefahr du warst, oder immer noch bist? Ich steig nun hinter dich aufs Pferd und denn reitest du nochmals zu dem See, lässt mich jedoch im Wald runter und gehst dann wieder auf die Wiese und wenn Omar nicht da ist rufst du seien Namen. Du musst ihn irgendwie zu dir locken, aber keine Angst ich stehe hinter dir, hinter einem Baum versteckt und wenn er da ist musst du es nur noch schaffen, ihn so zu drehen, dass er mit dem Rücken zum Baum steht, kannst du das?“ Sprudelte es aus einem der jungen Beamten raus. Nun bekam ich richtig schiss, doch ich wusste, wenn wir alle normal weiter leben wollte musste ich mitspielen, also nickte ich nur. Ich half dem Polizist, der sich mir als Milo vorgestellt hatte rauf aufs Pferd und wendete Trixi dann ab. Ich hatte Glück und sie hatte ihre fünf Minuten beendet und tat genau dass was ich von ihr verlangte.


Am Ende des Weges liess ich Milo runter und band Trixi an einem Ast an. Ich glaube ich hatte noch nie so schiss gehabt wie in diesem Moment. Omar war immer noch da, lag im Gras und sonnte sich. Ich pfiff einmal laut durch die Finger. Er sass auf und sah zu mir rüber. Wieder dieses Grinsen, ich konnte das langsam nicht mehr sehen. „Soso, hat das kleine, hübsche Mädchen etwa Sehnsucht nach mir bekommen?“ Mir fiel nichts Besseres ein: „Na klar, ich liebe Männer, die mich und meine Freunde fesseln und entführen wollen!“ Er hatte nun noch einen Abstand von etwa 2-3 Meter. So nun musste ich ihn nur noch irgendwie gegen den Baum drehen. „Kleine Frage Omar, bist du ein Gentleman?“ „Kommt drauf an, warum?“ „Na ja ich würde gerne ein wenig mit dir reden, aber leider blendet mich die Sonne und ja, vielleicht könnten wir ja Seite wechseln?!“ Bei dieser Frage setzte ich ein Engelsgesicht auf was ihn anscheinend ein wenig verwirrte, doch er stimmte ein. „So und über was willst du nun mit mir reden?“ Ich sah wie von hinten Milo mit zwei von seinen Kumpels anschlichen. „Wie wäre es mit, wieso du die Leute umgebracht hast?“ „Das geht dich nichts an Kleine!“ Schrie er mich an. „Aber uns geht das etwas an, lieber Herr!“ Mit diesem Satz sprang Milo auf Omar welcher zu Boden stürzte. Nachdem ihm die Hände auf dem Rücken zusammengebunden worden waren und sie ihn ins Auto gesetzt hatte, brachte mich Milo noch nach Hause und erzählte alles meinen Elter doch er gab nun auch Entwarnung, denn Omar würde ab nun in eine Zelle kommen, die sicherer als sicher war.

12.

Da ich nun ja wieder beruhigt auf die Strassen gehen konnte, nahm ich mein Fahrrad und düste zu meiner besten Freundin Olli. Dort angekommen klingelte ich an ihrer Türe die sofort aufsprang. Vor mir stand nun ihr grosser Bruder. Er trat weg und meinte nur: „Komm rein, sie ist oben im Zimmer.“ „Danke.“ Ich stieg die Treppe hoch und klopfte an ihre Zimmertüre und ging dann rein. Als sie mich sah sprang sie auf und umarmte mich. „Gott Jojo, was machst du auch wieder für Sachen! Als ich gehört habe was passiert ist bin ich beinahe umgekommen vor Sorge! Aber ja ist ja nun alles wieder in Ordnung nun etwas total geiles, ich habe zwei Karten für das Konzert am Sonntag für die Killerpilze, ich weiss du magst die nicht besonders, aber ich habe meiner Ma gesagt dass du mitkommst sonnst dürfte ich nicht gehen!!“ „Okay, Olli, schon in Ordnung, ich komme gerne mit, denn ich muss dir etwas sagen, aber du musst versprechen es niemanden weiter zu erzählen, sonst ist nicht mehr gut!“ Sie sah mich an und nickte nur. „Also, in der letzen Woche, waren die Killerpilze bei uns in der Gaststätte und ja sie kamen auch mit auf den Ausritt und ja dann ist halt so etwas gelaufen mit dem Jo…“ während ich dies sagte lief ich rot an. Olli sah mich nun schweigend an, dann quiqute sie einmal laut auf, sprang auf und umarmte mich. „Oh mein Gott Jojo, wie süss!! Das freut mich total für dich! Also dann kann ich mit dir rechnen?“ „Na klar, was denkst du denn? Dann kann ich meinen Schatz endlich wieder in meine Arme schliessen!“ Sie strahlte mich an und meinte dann: „Du wollen wir wieder einmal bei einander übernachten?“ „Na klar, komm du doch heute zu mir. Ach ja wann ist das Konzert eigentlich?“ Das ist am Montag, also übermorgen.“ „Okay, dann kannst du ja auch zwei Tage bei mir bleiben, dann können wir auf dem Heuboden schlafen und wenn wir Lust haben wieder mitten in der Nacht zwei Pferde holen und reiten gehen!“ Zwinkerte ich ihr zu. Gesagt getan. Sie packte ihre Sachen zusammen ging runter und sagte ihrer Mutter bescheid. Dann fuhren wir los. Nach etwa 5 Minuten waren wir bei mir und richteten uns auf dem Heuboden ein.

Nachdem wir etwas gegessen hatten war es schon halb zehn und deshalb gingen wir hoch und riefen Jo an. Ich hatte mit ihm gesagt, dass ich es meiner besten Freundin erzählen würde wegen uns zwei. Zuerst war er etwas misstrauisch doch als ich ihm versichert hatte dass sie die Klappe halten konnte hatte er nichts dagegen. Es läutete etwa fünf Mal bis er abnahm. „Ja?“ „Hey Jo, ich bin es Jojo.“ „Oh Hey Sü… Jojo, wie geht’s dir?“ Er war wohl nicht alleine, denn er brach beim Wort, Süsse ab. „Mir geht’s super und dir?“ „Ja mir auch ausser dass ich dich vermisse.“ Nun war er wohl von den andern weggegangen denn sonnst hätte er das nicht gesagt. „Ja ich vermisse dich auch schrecklich, doch wir sehen uns am Montag wieder!“ jauchzte ich ins Telefon. „Hä? Wieso denn das?“ „Na ja meine beste Freundin, die Olli, hat zwei Karten für euer Konzert am Montag in Zürich und ja da gehe ich natürlich mit.“ „Oh Jojo, so geil, ich freu mich schon total! Ach übrigens, hättest du etwas dagegen, wenn ich den andern drei etwas von uns erzähle?!?“ „Nein, Schatz schon okay, wenn sie schweigen ist das kein Problem.

Wir telefonierten noch etwa Eineinhalbstunden und ich machte Olli mit Jo bekannt und die telefonierte dann auch noch mit Mäx und der wollte dann ihre Handynummer dass Jo und ich weiter reden könnten und die zwei auch plaudern konnten.
Als wir dann etwa gegen elf Uhr auflegten, begann Olli zu schwärmen von Mäx, doch leider erzählte sie nicht mehr so viel, denn sie schlief nach fünf Minuten ein.



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