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9

Es war nun schon eine Stunde vergangen, ohne dass etwas passiert war. Natürlich hatte dieses Ekel die Polizei angerufen und gesagt, dass wenn sie kommen würden, wir nicht mehr heil anzufinden waren. Plötzlich aber löste sich der Knopf des Strickes der um mein Handgelenk war. Ich sah Jo an und zeigte ihm was war. Auch die anderen die gegenüber von uns sassen hatten es mitbekommen. Nun mussten wir nun darauf warten, dass Omar mal irgendwie aufs Klo oder so musste, dann konnte ich abhauen und die Polizei noch einmal anrufen.

Es verging jedoch eine halbe Stunde ohne dass etwas passierte. Niemand sagte etwas oder unternahm was, bis mir in den Sinn kam, dass Michael ja noch unter dem Tisch war. Nun hatte ich eine Idee und ich hoffte Michael kapierte dass er dann seine Chance nutzen musste: „Hey Omar, sag mal willst du uns nun die ganze Zeit hier lassen bis wir alt und grau sind?“ rief ich durch den Raum. Er sah mich an und kam auf mich zu: „Nein, dass werde ich sicher nicht, auf jedenfall nicht in diesem Haus.“ Grinste er fies. Ich musste ihn irgendwie provozieren. „Soso, nicht hier also? Wo dann? Und was willst du dann mit uns allen mache?! Uns Mädchen zu Haushaltarbeiten verpflichten oder was?“ „Jojo hör…“ Jo wollte etwas sagen, doch ich stiess ihn an und meinte nur dass er ruhig sein solle. Nun kam Omar näher, bückte sich zu mir runter und sah mir genau in die Augen. Eins musste ich dem Kerl lassen, seine Augen war ein Traum, auch wenn er ein Arsch war. „Nein, nicht zu Haushalt, zu etwas anderem.“ „So und was wäre das?“ Er konnte nicht mehr antworten, denn in diesem Moment kam Michael von hinten und schlug ihn mit einem Stuhl nieder. Nun lag er bewusstlos am Boden, ich stand auf und befreite die anderen. Schlagi hatte schon sein Handy rausgeholt und rief nun die Polizei an, die nach 15 Minuten dann auch da war.

Wir mussten alles ganz genau erklären und dann konnten wir unseren ritt wieder vortsetzen. Dann, nach etwa 2 Stunden kamen wir durchnässt auf dem Hof an. Müde, aber glücklich versorgten wir unsere Pferde. Natürlich wurden meine Eltern und alle andern informiert und so schlossen sie uns erleichtert in die Arme.

Ich war auf der einen Seite glücklich wieder zuhause zu sein, aber auf der anderen Seite auch sehr traurig, denn nun reisten Jo und die anderen ab. Nachdem wir alles erzählt hatten, verschwand ich auf den Heuboden. Das war mein Ort an dem ich immer nachdachte wenn ich traurig oder so war. Es vergingen keine 5 Minuten und schon stand Jo auch da. Er sah mich an, sagte aber nichts und setzte sich dann neben mich auf den Heuballen. Wir sassen einfach so da schwiegen uns an und dachten nach. Ich muss etwas sagen. Schoss es mir durch denn Kopf, aber ich hatte keine Ahnung was also schwieg ich, bis Jo mich anfing zu küssen. Wir lagen einfach da küssten uns ab und an, schwiegen jedoch immer noch.

10.

Nach einer weile war Jo es der die Stille unterbrach. „Du Jojo, ich weiss es ist unlogisch, aber bitte können wir nicht irgendwie versuchen unsere Beziehung aufrecht zu erhalten? Ja es wird schwer werden, denn unter der Woche gehen wir beide zur Schule und in den Ferien und an den Wochenenden bin ich mit der Band unterwegs, aber ich werde schauen, dass ich so viel Zeit wie es nur geht für dich einplanen kann.“ Ich wusste am Anfang nicht ganz genau was ich davon halten sollte. Ich wusste dann aber nicht was ich tat und nickte nur. Dann hörte ich jemanden von unten Jo’s Namen rufen. „Nun kommt wohl, der Teil, des Tages denn ich auf ewig verfluchen werde!“ Meinte ich pessimistisch. Jo sah mich an und küsste mich noch ein letztes Mal zärtlich. Dann stiegen wir runter wo alle warteten. Sie sahen uns an und meinten nur: „Wir wollen nicht wissen, was ihr da oben gemacht habt.“ Dazu lächelten sie uns blöd an. „Geredet, wir haben nur geredet.“ Meinte ich ein wenig sauer. Auch wenn es nicht stimmte, es kam wohl so überzeugend rüber dass danach alle erst mal schwiegen. Dann verabschiedete ich mich von allen mit einer kleinen Umarmung und drei Küsschen auf die Wange. (das ist eine Tradition bei uns in der Schweiz  ) Natürlich auch bei Jo, wir hatten das so ausgemacht, dass niemand etwas davon erfahren musste. Nun stiegen sie in den Bus und dann fuhren sie los. Noch ein letztes Mal winkten sie aus dem Auto raus, dann bogen sie um eine Ecke und weg waren sie. Ich wusste nicht wann ich sie das nächste Mal sehen würde.

Ich konnte von diesem Moment an nicht mehr klar denken, dachte nur noch an ihn, an Jo. Ich wusste nicht was tun, sass wieder auf dem Heuboden und tat nichts. Ich weinte nicht einmal, es ging einfach nicht, so sehr ich es auch wollte. Plötzlich riss mich ein leises wiehern von unten aus meiner Trance. Mir wurde bewusst, auch wenn Jo nun nicht mehr hier ist musste ich mich um die Pferde kümmern und davon hatte ich ja genug. Also stieg ich die Leiter runter, holte eines der Schulpferde raus, dass noch nicht bewegt wurde und ritt aus. Ich ging einen Waldweg entlang und kam dann an einen See. Ich ritt immer hier hin wenn es mir schlecht ging, oder ich einfach Zeit brauchte zum nachdenken. An diesem Ort fühlte ich mich frei, die ganze Last die auf einem war, war hier wie weg geblasen. Eigentlich wollte ich hier immer ungestört sein und nahm deshalb mein Handy nie mit, doch heute hatte ich so das Gefühl, dass ich es dabei haben musste. Dieses Gefühl wurde mir nach ein paar Minuten auch bestätigt, denn als gerade denn Waldweg verlassen und zum See hinreiten wollte sah ich eine Person die mir sehr bekannt vorkam.

Ach du heilige Scheisse! Schoss es mir in diesem Moment in den Kopf. Das konnte doch nicht sein! Vorne am See stand Omar! Er musste irgendwie geflüchtet sein. Ich wollte Trix gerade abwenden und mich verstecken, doch genau in diesem Moment sah Omar zu uns rüber.



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