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7

Der nächste Morgen war angebrochen, es war zwar noch früh, doch ich war schon hellwach. Ich hatte mich auf die Seite gedreht und beobachtete Jo ein wenig, der genau in diesem Moment auch wach wurde. „Morgen kleines, gut geschlafen?“ Ich musste ein wenig lachen, denn so klein war ich auch wieder nicht. „Nicht schlecht und du?“ antwortete ich. Er stemmte sich auf, rückte zu mir rüber und gab mir einen sanften ‚guten Morgen Kuss’. „Und hast du schon eine Route für heute ausgesucht?“ Erkundigte er sich bei mir. „Ja hab ich, eine extra lange, dass wir den Tag noch geniessen können.“ Er sah mich total geschockt an. „Eine lange Route, dass wir den Tag noch geniessen können? Das heisst also etwa 5 Stunden hoch zu Ross?“ Während er dies sagte wurde mir klar, dass er und die andern ja nicht so geübte Reiter waren. Ich sah ihn an und entschuldigte mich dann. „Oh sorry daran hab ich echt nicht gedacht, wir werden viel Pausen machen, versprochen!“ Dazu drückte ich ihm noch einen flüchtigen Kuss auf den Mund. „Wollen wir mal anfangen mit packen?“ Unterbrach ich die Stille die zwischen uns eingetreten war. Wir fingen an unsere Matratzen zusammen zu falten und unsere Kleider in die Plastikbeutel zu verstauen, die wir dann in die Satteltaschen legten. Als wir alles eingepackt hatte, fingen wir mit dem Zeltabbruch an, in dem wir langsam richtig gut geworden waren. Nachdem wir fertig waren wurden die anderen langsam wach und begannen auch mit dem Zeltabbruch und den anderen Dingen. Während dessen sassen Jo und ich auf dem Weidezaun und schauten uns wieder die Pferde an, genau wie da als es zu unserem ersten Kuss kam. Ich dachte wieder daran als er mich geküsst hatte und wir danach nach hinten fielen, bei diesem Gedanken musste ich lächeln.
Gegen 10 Uhr waren dann alle bereit und wir ritten los, über Felder, durch Wälder, über Schmale Brücken und einmal auch durch einen Fluss, der zum Glück sehr wenig Wasser führte, so dass das Wasser den Pferden nur bis zu den Fesseln reichte. Als wir das andere Ende des Flusses erreicht hatten machten wir einen Rast. Es war eine wildromantische Schlucht in der wir uns befanden. Da wir schon mehr als 3 Stunden im Sattel sassen, entfachten wir ein Feuer und grillten unsere Würste. Ich legte mich auf den Rücken und sah zum Himmel, auch wenn der Boden sehr steinig war, ich tat das viel. Ich starrte einfach in die Luft und lies meine Gedanken kreisen, bis ich plötzlich schwarze Wolken aufziehen sah. Mit einem Ruck sass ich auf und meinte mit ein wenig Panik in meiner Stimme: „Leute, wir haben ein kleines Problem, seht mal hoch zum Himmel!“ „Oh verdammt noch mal!“ „Au backe muss dass sein!“ Ich hörte von allen Seiten irgendwelche Flüche. „Okay, nun nur keine Panik, Leute,“ Versuchte ich sie zu beruhigen, „ packt einfach alles so schnell wie möglich zusammen und dann ab auf die Pferde, wenn ich mich nicht täusche gibt es hier in der Nähe eine kleine Hütte wo wir hin können wenn regnen kommt.“ Das war das Stichwort, denn genau in diesem Moment entleerten sich die Wolken. Es schüttete wie aus Kübeln. Ich hatte noch nie erlebt, dass Fabi sich so schnell auf sein Pferd geschwungen hatte. Nun ritten wir also einen schmalen, felsigen Weg hoch, bis wir eine Plattform erreichten und da in der Ferne sah ich tatsächlich eine kleine Hütte stehen, doch so wie es aussah, war die nicht unbewohnt. Egal, dachte ich, der Besitzer wird sicher so nett sein, uns, bis dass Unwetter vorbei war, aufzunehmen. Als wir die Hütte erreicht hatten, klopfte ich an die Tür und es machte ein junger Mann auf der mich verdutzt ansah. „Äh, ich habe eine kleine Frage…“ Weiter kam ich nicht denn der Mann fiel mir ins Wort: „Stellt die Pferde da unter das Vordach, des Schuppens und kommt rein.“ Nun war ich es die ihn verdutzt ansah. „Okay, danke viel Mals.“
Nun sassen wir also in der kleinen Hütte und schlürften heissen Tee und irgendwie kam mir der junge Mann, der uns so höflich begrüsst hatte, sehr bekannte vor, ich wusste aber nicht von wo.

8.

Nachdem wir den Tee getrunken hatten, sassen wir vor dem Feuer. Die andern der Gruppe unterhielten sich mit dem Gastgeber während ich am Fenster sass, dem Unwetter zuschaute und nachdachte. Irgendwie kam zurzeit alles zusammen. Jo und die andern würden heute abreisen, wir sassen in einer kleinen Hütte zusammen während draussen ein Unwetter tobte und dann auch noch dieser junge Mann.
Plötzlich hatte ich einen Geistesblitz und ich wusste wo ich den Mann, der sich uns als Robert vorgestellt hatte, schon einmal gesehen hatte. Er hiess nicht Robert sondern Omar Tibso und wurde seit Wochen von der Polizei gesucht, da er zwei Menschen umgebracht hatte und mehrere Mädchen vergewaltigt hatte.

Ich hatte die ganze Zeit nichts gesagt doch nun konnte ich einfach nicht mehr ruhig sein. Ich ging zu Jo rüber und bat ihn mit mir schnell raus kommen, da ich zu den Pferden wolle. Er sah mich ein wenig verdutzt an, kam aber mit. Als wir bei den Pferden angekommen waren, sprudelte es nur noch so aus mir raus. Als ich so redete merkte ich nicht wie mir die Tränen über die Wangen liefen. Erst als Jo sie mir wegwischten bemerkte ich, dass ich weinte. Ich konnte nicht mehr weiter erzählen, aber ich hatte genug gesagt, das Jo wusste, dass wir in einer komplizierten Lage steckten. Wir standen nun einfach eine kleine Weile still und sagten nichts. Wir überlegten was wir tun könnten als Jo plötzlich meinte: „Du es ist die beste Idee, wenn wir die Polizei verständigen!“ Ich wusste nicht was ich von dem halten sollte, aber es war die einzige Lösung. Wir verständigten also die Polizei, sagten genau wo wir uns aufhielten und gingen dann wieder ins Haus. Den anderen sagten wir nichts, wir wollten nicht dass sie in Panik geraten und das wären sie sicher wenn sie gewusst hätten bei wem wir uns aufhielten. Der Polizist hatte uns am Telefon gesagt, dass wir einfach ganz normal mit ihm umgehen sollten, so als wüssten wir nicht wer er sei, dann könne er keinen Verdacht schöpfen. Aber ich glaube er musste nicht einmal Verdacht schöpfen um uns etwas anzutun, denn nun kam er langsam auf Jo, Schlagi, Fabi, Mäx und mich zu, wir sassen alle nebeneinander. Plötzlich hatte er ein Seil in der Hand und begann damit zuerst die Hände von Mäx und Schlagi und dann die von Jo, Fabi und mir zusammen zu binden. Das alles ging so schnell, dass niemand Zeit hatte sich zu wehren, ich rief den anderen zu sie sollen weglaufen und den nächsten Weg nehmen, doch es war schon zu spät. Er hatte Hanna, Annika und Nadja gepackt und ebenfalls gefesselt, was er jedoch nicht bemerkte, war dass Michael der Freund von Nadja nicht mehr hier war. Er war als einziger schnell genug gewesen und konnte flüchten. Na ja okay flüchten war vielleicht ein wenig übertrieben, er hatte sich unter den kleinen Tisch verkrochen. Ich sass ganz nah an Jo mit den Händen auf dem Rücken zusammen gebunden und hatte Angst. Ich hatte in dem Moment einfach nur Angst, da ich nicht wusste was der Irre mit uns machen würde.

„Ja ja, nun habt ihr Pech und das könnt ihr euren lieben Freundin verdanken, denn die hat mich erkannt und die Bullen informiert, nur hat sie dabei nicht gemerkt dass ich hinter dem Fenster stehe und lausche!“ Sagte er mit einem fiesen lächeln im Gesicht. Ich wusste dass er wollte dass ich mich schuldig fühlen sollte und Jo dachte wohl genau das gleiche und begann gleich: „Du kannst nichts…“ Ich unterbrach ihn jedoch. „Ich weiss ich kann nichts dafür, aber ich habe trotzdem Angst!!“ Er legte seinen Kopf auf meine Schulter als Zeichen das er für mich da ist...



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