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5

Am nächsten Morgen war ich schon um halb 6 wach und ich konnte einfach nicht mehr einschlafen, also ging ich zu den Pferden. Sha’ur begrüsste mich mit einem leisen Wiehern. Ich setzte mich auf den Weidezaun und sah den Pferden zu. Es war ein total schönes Bild: vor mir die Pferde und hinter ihnen ging langsam die Sonne auf. Der Himmel färbte sich in einen hellblaublau und wurde durch rote und orange Wolken geschmückt. Ich hätte ewig hier sitzen können, doch auf einmal spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und vor mir stand, ein noch total verschlafener Jo. Ich lächelte ihn an und schon wieder bekam ich dieses komische Gefühl im Bauch. „Warum bist du schon wach?“ Fragte er. „Na das könnte ich dich wohl auch fragen!“ „Na ja ich weiss auch nicht, konnte nicht mehr schlafen.“ „Ja den gleichen Grund hatte ich auch, aber wieso wusstest du dass ich hier bin?“ „Na du bist ja nicht zu übersehen!“ In der zwischen Zeit hatte er sich auch auf den Zaun gesetzt und nun sassen wir einfach so schweigend nebeneinander. Ich schielte immer wieder zu ihm rüber und auf einmal sah ich dass er sich zu mir gedreht hatte und genau im selben Moment spürte ich eine Hand an meiner Wange. Nun konnte ich einfach nicht anders und sah ihm direkt in die Augen. Sie waren so schön braun und sahen mich so liebevoll an. Ich wollte mich gerade wieder abwenden als er sich zu mir vorbeugte und mich küsste. Ich war so perplex und konnte nichts machen, konnte keinen klaren Gedanken fassen, mich weder bewegen, oder sonnst was, ich sass einfach da und liess den sanften Kuss zu. Er streichelte immer noch meine Wange und glitt langsam mit der Hand zu meinem Hals. Automatisch streichelte ich auch sein Gesicht, ich konnte mich nicht mehr steuern und wusste nicht was ich tat. Nach ein paar wunderschönen Sekunden war aber auch schon wieder alles vorbei. Nun sah er mir tief in die Augen. „Ich, ich…“, er stotterte und wollte sich wahrscheinlich entschuldigen, doch ich hielt es nicht für nötig, denn zu einem Kuss gehören immer zwei und deshalb legte ich nur meinen Zeigefinger auf seinen Mund und flüsterte: „Ssssccchhh, du brauchst nichts zu sagen.“ Nun legte er einen Arm um meine Schulter und zog mich zu sich ran, doch leider verlor ich genau in diesem Moment das Gleichgewicht, kippte nach hinten und fiel vom Zaun. Da ich mich an Jo festgehalten hatte zog ich ihn auch noch gleich mit. Nun lagen wir neben einander auf dem Boden und lachten uns schlapp. Na ja ich muss zugeben ich hatte es ein wenig mit Absicht getan, da ich echt keine Ahnung hatte was ich sagen sollte, nachdem er mich geküsst hatte. Er konnte wohl Gedanken lesen denn genau im selben Moment beugte er sich wieder über mich und gab mir nochmals einen kurzen sanften Kuss.
Nun lagen wir also da, ich hatte mich noch nie so glücklich gefühlt, doch wie könnte es nicht anders sein, genau in diesem Moment meldete sich meine innere Stimme wieder einmal zu Wort: Steigere dich nun bloss nicht in etwas rein, du weißt nicht ob er es ernst meint, er ist ein Star! Na und, Stars verlieben sich auch! Protestierte ich. Bist du etwa in den Typen verliebt?! Und wenn’s so wäre?! Ist doch kein Weltuntergang! Damit hatte ich mit meiner inneren Stimme ausdiskutiert. Ich kuschelte mich noch mehr an Jo ran und er drückte mich ganz nah an sich ran. Während wir also da im Gras lagen, schliefen wir beide noch einmal ein und ich erwachte erst wieder als ich Fabi von hinten, aus dem Zeltlager schreien hörte: „ Hey, kommt mal alle her! Jo und Jojo sind verschwunden! Einfach weg!“ In seiner Stimme hörte man ein wenig Panik. Auch Jo wurde durch das Geschrei von seinem Bruder geweckt. Er sah mich an und dann lachten wir los, so laut dass Fabi zu uns rüber sah und dann wieder ins Lager rief: „Okay Leute, kein Problem, ich habe sie gefunden, sie sind bei den Pferden!“ „Man Fabi, musst du uns dann alle so doll erschrecken?“ Hörte man nun Schlagi fluchen.
„Ich glaube es ist besser wenn wir wieder einmal zurückgehen.“ Meinte ich zu Jo, der nun aufstand, mir seien Hand entgegen streckte um mir auf zu helfen. „Ach ja, fändest du es schlimm wenn wir vor den andern einfach so tun, als ob nichts geschehen wäre?!“ Sprach er das Thema an. Ich schüttelte nur mit dem Kopf, es war mir sogar mehr als recht, es brauchten nicht alle zu wissen was da zwischen uns lief. Na ja ich wusste es ja selber nicht einmal genau was da zwischen uns war, waren wir nun zusammen, oder war ich einfach so ein kleiner Ferienflirt für ihn?! Ich hatte aber nun keine Zeit mehr über das nach zu denken, denn wir mussten die Zelte abräumen, und dann ging es auch schon wieder los.

Während wir wieder in zweier Reihen ritten schwiegen Jo und ich uns die ganze Zeit an. Scheisse, wieso redeten wir nun nicht mehr miteinander? Vorher konnten wir es doch auch und nur weil wir uns vorhin geküsst hatten, hatte sich doch nichts geändert?!

Aus Jo’s sicht:

Oh man, was für eine peinliche Situation! Was soll ich denn mit ihr reden? Meint sie es überhaupt ernst? Ich mein, okay sie hat gesagt, dass sie uns nicht kennt, aber dass kann jeder sagen, aber, ach scheisse man, warum sagt sie denn nichts? Sonnst war sie doch auch nie so scheu! Okay, ich muss nun etwas sagen, oder fragen sonnst ist es viel zu ruhig zwischen uns und die andern merken vielleicht doch etwas! „Du hast gesagt, du wirst in drei Wochen 16, wann genau dann?“ Gott was ist denn das für eine Frage?! Jo nun reg dich doch nicht gleich wieder auf! Wenigsten hast du etwas gefragt, meldete sich mein Gewissen! Okay hast ja recht! „Also ich werde am 17. August 16.“ Hörte ich sie antworten. „Okay, du noch eine Frage, willst du mal auf ein Konzert von uns kommen?“ Gott Jo, was fragst du wieder für scheiss?! „Ich glaube schon, ich meine nun ist es ja beinahe ein muss, weil 1. kenne ich euch ja persönlich und 2. wenn du schon fragst!“ Während sie dies sagte grinste sie mich frech an und wie auch die letzen male, als sie mich so anlachte musste ich auch lachen.

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6

Die Woche war viel zu schnell vergangen und nun war der letzte Abend angebrochen und somit war morgen der nach Hause ritt angesagt. Die letzten Tage waren total gemütlich gewesen. Zwischen Jo und mir war alles noch gleich, es war nichts weiter passiert und die andern hatten auch nie etwas mitbekommen. Ich sass gerade im Zelt, dass ich immer noch mit Jo teilte und studierte die Karte. Ich wollte einen möglichst langen Weg gehen, da es auch der letzte Tag von Jo und dem Rest der Band war, den sie bei uns in der Herberge verbrachten und den wollte ich noch ein wenig ausnützen und viel Zeit mit Jo verbringen. In der Zwischenzeit war ich mir beinahe sicher, dass ich mich ein wenig in ihn verliebt hatte, doch ich hatte keine Ahnung was er fühlte, wir hatten nie darüber gesprochen. In diesem Moment betrat er das Zelt und hatte ein ernstes Gesicht, für mich beinah zu ernst. Ich sah ihn erwartungsvoll an, denn ich hatte das Gefühl er wolle mit mir etwas besprechen, und genau das tat er nun auch. Er setzte sich vor mich hin, so dass er mich anschauen konnte. Ich legte die Karte weg und fragte dann leise: „Was ist los?“ Er schwieg weiterhin und sah mich nur an, dann begann er zu sprechen, ganz leise, ich musste mich konzentrieren, dass ich verstand was er sagte: „Jojo, ich weiss die letzte Woche war total schön.“ Er machte eine kleine Pause. Was wollte er damit sagen? Wollte er mir nun sagen, dass ich nur so einen kleinen Flirt für ihn war und es nun besser wäre dies zu beenden? Ich wusste es nicht und hörte ihm also weiter zu. „Ich weiss nicht wie ich das sagen soll, aber irgendwie, ich weiss nicht, Gott, dass ist so schwer das auszudrücken, tud mir leid! Also ich mach es kurz, ich wäre total froh, wenn wir, wenn es irgendwie möglich ist, die Beziehung, die wir in dieser Woche aufgebaut haben, aufrecht zu erhalten. Ich weiss es tönt für dich nun sicher total bekloppt, denn du wohnst hier in der Schweiz und ich wohne in Deutschland, aber ich bitte dich, versprich mir, du darfst mich nie vergessen und schon gar nicht, was in dieser Woche zwischen uns war, denn ich empfinde mehr für dich, als du dir nur vorstellen kannst!“ Oh mein Gott, ich konnte nichts dagegen tun mir schossen die Tränen in die Augen. Ich stand auf, ging auf ihn zu, schlang meine Arme um ihn und flüsterte: „Keine Angst Jo, ich werde dich nie vergessen, ich verspreche es!“ Darauf hin küssten wir uns lange und leidenschaftlich. Immer noch rollten Tränen über meine Wangen und als Jo dies sah, wischte er sie weg. „Was ist denn los? Du musst doch nicht weinen.“ „Doch, ich kann nicht anders, ich bin einfach so glücklich!“ Schluchzte ich leise. Nun huschte ein lächeln über beide Gesichter. „Also, ich geh dann mal raus, damit du dich umziehen kannst.“ Meinte er
Nachdem wir uns beide umgezogen hatten lagen wir auf unseren Matratzen und schauten uns an. Wir sagten nichts, sahen uns nur an. In der zwischen Zeit hatten wir unsere Matten nebeneinander gelegt. Plötzlich beugte er sich wieder über mich und küsste mich, ich ging auf den Kuss ein. Irgendwie war es heute anders, als die anderen Male die wir uns geküsst hatten, er streichelte nicht nur, wie sonnst, mein Gesicht und den Hals, seine Hand strich langsam an meinem Körper runter und seine Hand glitt unter mein Sweatshirt. Er streichelte meinen Bauch und wollte gerade das Shirt hochschieben, als es mir dann doch ein wenig zu viel wurde. „Sorry Jo, aber wenn dass nun noch in der letzten Nacht geschieht, wird der Abschied morgen unerträglich!“ Er sah mich enttäuscht an gab mir dann aber doch recht und so blieb es an diesem Abend bei ein paar leidenschaftlichen Küssen.



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