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3

Am nächsten Morgen stand ich um sechs Uhr auf da ich nichts vergessen wollte. Ich ging rüber zu den Stallungen und fing an Sha’ur zu putzen, nachdem dies getan war holte ich einmal das ganze Sattelzeug mit Satteltaschen und all den anderen Dingen. Zum Glück war meine Mutter so nett gewesen und hatte alle Satteltaschen mit Proviant gefüllt. Um sieben Uhr kam Jo in den Stall was mich ein wenig überraschte, abritt war ja erst um halb acht. Irgendwie sah er aber echt schnuckelig aus, dachte ich und musste grinsen, denn ich war eigentlich nicht der Typ der so auf Jungs fixiert war, doch bei Jo war dies irgendwie anders, er sah echt geil aus… „Guten Morgen, du, was machst du denn schon hier?“ Begrüsste ich ihn fröhlich. „Na ja…“, meinte er noch etwas verschlafen, „ Ich habe eine Frage, ich will die nächste Woche nicht ganz so als Idiot dastehen und die ganze Zeit dich fragen ob mir mein Pferd aufsatteln und zäumen kannst, deshalb wollte ich dich fragen ob wir bis abritt noch ein wenig ‚üben’ könnten, wenn man dies so nennen kann.“ Ich lachte in mich hinein, war da nicht so ein wenig der Gedanke bei ihm dass er sich vor den andern oder mir nicht blamieren wollte?! Na ja war ja auch egal, auf jeden Fall genoss ich seine Nähe.

Aus Jo’s Sicht:

Gott ist das peinlich sie so direkt zu fragen, aber ich will ja auch irgendwo ein wenig bei ihr imponieren die nächste Woche, denn sie ist echt süss. Obwohl ich sie nicht wirklich kenne irgendwie hat sie so was an sich dass sie so speziell macht. Ich hoffe nur ich blamiere mich nun dann nicht zu sehr. „Also, es ist echt nicht schwer“, hörte ich sie sagen, „du musst nur den Sattel etwas weiter vorne drauflegen und dann nicht hinten ziehen…“ Sie erklärte alles ganz genau und als sie mir denn Sattel überreichte berührten sich unsere Hände doch so wie es aussah machte ihr dies nichts aus, war wahrscheinlich auch nicht anders möglich gewesen und ja speziell is es ja auch nicht, aber trotzdem eine kleine Berührung.


Wieder aus Jojo’s Sicht:

Hm, so schlecht kann der des ja gar nicht. Auf jeden Fall habe ich länger gebraucht bis ich gepeilt habe wie man ein Pferd dazu bringt das Maul aufzumachen um die Trense reinzuschieben. „Sag mal welches Pferd reitest du die nächste Woche eigentlich?“ „Hm, öh wart sie heisst Chipsy glaub, sie ist so weiss braun gefleckt.“ Meinte er etwas unsicher. Ich prustete los und konnte nicht mehr aufhören zu lachen, dass konnte doch nicht wahr sein, das war gemein dass er genau Chipsy bekam, das war das lahmste und faulste Pferd das ich je gesehen hatte. Er schaute mich verdutzt an und fragte dann: „Ist etwas nicht gut?!“ „Doch kein Problem, aber weißt du was nimm mein zweites Pferd Kira, die ist ganz eine liebe und macht keiner Fliege was, aber wenn du Chipsy reitest dann kommen wir erst übermorgen bei ersten Lagerplatz an.“ „Oh, okay, und welche ist Kira?“ „Kira ist gerade die hier gegenüber, also geh mal mit ihr Bekanntschaft schliessen und sattle und zäume sie, so wie ich es dir gezeigt hab, ich muss mich nun schnell um die andern kümmern die gerade eingetroffen sind.“
Während ich so durch die Stallgasse lief dachte ich nach, ich wusste einfach nicht was mit mir los war, immer wenn Jo in meiner Nähe war kam so ein komisches Gefühl in mir hoch. War ich in ihn verliebt?! Nein Jojo, ermahnte ich mich selbst, du kennst ihn ja gar nicht richtig. Mach dir nur selbst nicht etwas vor, meldete sich meine innere Stimme nun auch noch zu Wort. Sei du doch nun einfach mal still, dachte ich, du hast ja gar keine Ahnung.
Ich half den anderen mit den Pferden und mit 10 Minuten Verspätung ritten wir los. Immer in zweier Reihen, ganze vorne ich, neben mir, wie könnte es nicht anders sein, Jo hinter uns Fabi und Schlagi, dann zwei Mädels Hanna und Annika, hinter ihnen Hannas Bruder Michael und deren Freundin die Nadja und das Schlusslicht bildeten Andy und Mäx, die zwei verstanden sich auf Anhieb super…Und nun ritten wir einfach mal so durch den Wald über Felder mehrere Stunden…


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4

Nach ungefähr 2 Stunden fing Fabi an zu nörgeln: „Hey Jojo, ich hab Hunger und mein Arsch tut weh!“ Jo und ich brachen in schallendes Gelächter aus. Jo hatte mich vorgewarnt, dass Fabi vielleicht einmal dann mit der Zeit etwas unausstehlich werden könnte, da er Hunger bekommen hatte, also machten wir dem kleinen die Freude und machten rast ein einem Wald. Wir baden die Pferde an und suchten dann ein wenig Brennholz, was zurzeit nicht sehr einfach war, da es die letzten zwei Tage geregnet hatte. Doch mit etwas Mühe hatten wir noch 20 Minuten ein kleines Feuer entfacht. Alle waren glücklich, das sah man, doch am glücklichsten war eindeutig Fabi, der strahlte über beide Ohren hinweg und genoss in vollen Zügen seine über dem offenen Feuer gebratene Wurst.
Nachdem alle ihre Bäuche vollgeschlagen hatten, ritten wir weiter. Auf einmal sah ich ein langes Stoppelfeld, und da ich schon lange nicht mehr über so eines galoppiert war fragte ich die Gruppe ob sie Lust hätten und es sich auch zu trauen würden, denn wenn nicht könne ich auch darauf verzichten, da ich nicht wolle dass etwas geschieht. Doch ich hatte sozusagen Glück und es stimmten alle ein. Also gab ich ihnen noch ein paar Vorschriften wie sich alle zu verhalten hatten, und dann ging es los. Zuerst trabten wir ein wenig bis ich dann in den Galopp wechselte. Es war ein langsamer angenehmer Galopp und doch war das Feld so schnell zu ende und wir waren auch schon beim ersten Lagerplatz angekommen.

Nachdem alle Zelte aufgeschlagen waren, es waren zweier und dreier, hatten wir ein Problem, meines hatte ein riesiges Loch in der Mitte. „Ach, scheisse.“, Fluchte ich leise vor mich hin, „wieso muss dass nun sein? Wurden die nach dem letzten Mal denn nicht kontrolliert?“ Jo wurde wohl auf meinen Wutausbruch aufmerksam und kam zu mir hin: „Was ist denn…“ Weiter kam er nicht da er sah was los war, „Oh scheisse, weißt du was du kannst bei mir im Zelt schlafen, Fabi kann sich im Zelt vom Andy und vom Mäx pennen, der is ja so klein.“ Ich sah ihn skeptisch an, musste dann aber ja fast einwilligen, denn wo hätte ich sonnst schlafen können.

Als dann auch mein Problem gelöst war und wir alle auch gegessen hatten gesellten wir uns noch ein wenig vor das Lagerfeuer, so richtig gemütlich halt. Neben mir sassen Jo und Schlagi und ich plauderte mit ihnen ein wenig und fragte sie übers berühmt sein aus, was mir einen Heiden spass machte, da sie so lustig erzählten. Gegen halb 12 wurde ich total müde und ging deshalb ins Zelt, auch die anderen legten sich schlafen. Ich wollte mir gerade mein Sweatshirt über den Kopf ziehen, als Jo das Zelt betrat. „Oh, tschuldigung wollte nicht stören, ich warte draussen, bis du dich umgezogen hast.“ Nach wenigen Minuten war ich fertig und rief Jo wieder rein. „Ich geh auch noch schnell raus, damit du dich umziehen kannst.“ Meinte ich Fährerweise und verschwand nach draussen. Kurze Zeit später kam auch er nach draussen und schlang seine Arme von hinten um meinen Bauch, da ich nicht gehört hatte wie er aus dem Zelt kam, erschrak ich total und stiess einen kurzen Schrei aus, vorauf Jo mich sofort wieder los lies und besorgt fragte: „Oh tud mir leid, wollte ich nicht, hab ich dir wehgetan?“ Ich grinste ihn an: „Ach so, du bist das, nein schon in Ordnung, bin nur total erschrocken, hab dich nicht aus dem Zelt kriechen hören.“ Nun lachte auch er. Wir standen nun noch eine Weile da und schwiegen uns an. Langsam wurde es angenehm kühl und ich verschwand ins Zelt, dass nun auch abkühlte. „Du, ich geh mal schlafen“, rief ich nach draussen, „gute Nacht und geh du auch nicht zu spät wir haben morgen einen langen Tag!“ „Kein Problem, ich komm jetzt auch ins Bett.“ Antwortete er mir und streckte den Kopf durch die Öffnung. „Also dann gute Nacht, Jojo, schlaf gut, und wenn was ist in der Nacht du kannst mich einfach wecken.“ Ich nickte kurz und drehte mich dann um.

Das war ja eben total süss, ich könne ihn wecken, wenn was sei. Gott der Typ brachte mich mal noch um meinen Verstand! Besser gesagt um meinen Schlaf dachte ich etwa 15 Minuten später als ich immer noch hellwach in meinen Schlafsack gewickelt lag. Ich drehte mich noch ein paar mal um und irgendwann schlief ich dann doch noch ein.



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